Musical "Elisabeth"

Am 10. Oktober 2025 wird im Tokyu Theatre Orb ein Musical aufgeführt.ElisabethEs hat begonnen.
Dieses überaus beliebte Musical begeistert das Publikum seit seiner japanischen Premiere durch die Takarazuka Revue im Jahr 1996 und seiner Toho-Produktionspremiere im Jahr 2000.ElisabethDiese Produktion, die von einem erstklassigen Kreativteam, darunter Michael Kunze (Drehbuch/Liedtexte), Sylvester Levay (Musik/Arrangement) und Shuichiro Koike (Regie/Übersetzung), realisiert wurde, erfreut sich seit langer Zeit großer Beliebtheit, und diese Aufführung, die erste seit drei Jahren, markiert den 25. Jahrestag der Premiere der Toho-Version.
Auf einer Pressekonferenz am 9. Oktober zur Feier der Premiere erschienen Nozomi Futo und Asumi Rio, die die Titelrolle der Elisabeth spielen, sowie Furukawa Yudai (der Tod an allen Aufführungsorten spielt) und Inoue Yoshio (der Tod in der Tokioter Aufführung spielt).

Die chemische Reaktion, die durch die neu gegründete Elisabeth Company ausgelöst wurde! ~Pressekonferenz vor der Eröffnung~

F: Was sind Ihre Ziele?

Nozomi Futo: Das ist unser (Nozomis und Asumis) erster Auftritt. Wir wissen noch nicht genau, wie das Publikum reagieren wird, deshalb versuchen wir, ruhig zu bleiben und alles Schritt für Schritt anzugehen.

Rio Asumi: Wie Nozomi schon sagte, spiele ich die Rolle der Sisi (Elisabeth) zum ersten Mal, daher bin ich noch etwas unsicher und überwältigt. Die vorherigen Darstellerinnen haben sich aber noch einmal gesteigert und kommen einer leidenschaftlichen Performance immer näher. Ich werde mich also weiterhin anpassen und mich selbst herausfordern, um noch besser zu werden.

Yudai Furukawa: Diesmal habe ich mit zwei neuen Schauspielerinnen geprobt, die Elisabeth spielen, und beide spielen die Elisabeth auf unterschiedliche Weise wunderbar, was mich sehr inspiriert hat.
Es gibt viele weitere neue Darsteller, aber am letzten Probentag hatte ich das Gefühl, dass eine neue Elisabeth-Kompanie entstanden war. Es sind kaum noch Karten übrig, aber ich hoffe, dass möglichst viele Menschen die Aufführung besuchen und Elisabeth lieben lernen werden.

Yoshio Inoue: Ich freue mich sehr, in diesem bedeutsamen Jahr, dem 25. Jahrestag der Premiere von Toho's „Elisabeth“, erneut die Rolle des Tod spielen zu dürfen. Es ist nun etwa zehn Jahre her, seit ich Tod in „Elisabeth“ zum ersten Mal verkörpert habe. Bisher fanden die meisten Aufführungen in Tokio im Kaiserlichen Theater statt, doch dieses Mal spielen wir zum ersten Mal im Tokyu Theatre Orb und dürfen zudem zwei neue Sisi-Darstellerinnen begrüßen. Obwohl ich das Stück schon seit vielen Jahren spiele, probiere ich mit ganz neuem Elan.
Ich bin gespannt auf die Reaktionen der Kunden, die sich nach dem Besuch dieser Aufführung wahrscheinlich fragen: „Wie wird Shibuyas ‚Elisabeth‘ aussehen?“

F: Wie war die Atmosphäre während der Proben mit Ihnen fünf, einschließlich Ikusaburo Yamazaki?

Nozomi: Da jede der drei ihre eigene Interpretation von Tod darstellte, fragten wir (Nozomi und Asumi) uns anfangs, wie wir da mithalten sollten. Aber alle waren so unglaublich großzügig und verständnisvoll, dass es sich nie feindselig anfühlte.

Inoue: Die Atmosphäre im Probenraum für „Elisabeth“ ist schon einzigartig, nicht wahr? Sie ist nicht feindselig, aber auch nicht gerade euphorisch. Es ist immer so, richtig?

Furukawa: So ist es schon lange im Probenraum für „Elisabeth“. Heutzutage sind die Darsteller altersmäßig und von der Erfahrung her nah beieinander, aber als ich noch mit erfahrenen Schauspielern gearbeitet habe, wollte ich nach den Proben einfach nur noch nach Hause (lacht).

Inoue: Ich will jetzt auch sofort nach Hause (lacht). Furukawa und ich halten die Spannung nicht mehr aus, also gehen wir sofort (lacht). Wir sind immer die Ersten, die gehen, deshalb landen wir auf dem Rückweg immer zusammen im Aufzug.

Asumi: Ich war so nervös, dass ich kaum atmen konnte und immer wieder aus dem Fenster schaute. Die Atmosphäre war nicht besonders angespannt, aber der Probenraum hatte eine geschichtsträchtige und bedrückende Atmosphäre, die typisch für Elisabeth ist.

Furukawa: Ich dachte, die beiden (Nozomi und Asumi) stünden sich sehr nahe.

Inoue: Wir sind schließlich im selben Abschlussjahrgang. Ich habe das Gefühl, wir helfen uns gegenseitig.

Nozomi und Asumi: Wir haben es nur durch Zusammenarbeit geschafft.

Nozomi: Die Schlafsäle an der Takarazuka-Musikschule sind Doppelzimmer, und ich teilte mir während unserer Schulzeit ein Zimmer mit Asumi. Ich glaube, diese Zeit erinnerte mich mehr denn je an die unbeschwerten Gefühle, die wir hatten, als wir die Schule betraten und von unseren Träumen träumten. Manchmal hatte ich Tränen in den Augen, wenn ich Sayumi (Asumi) Elisabeth singen sah, und wenn ich nach einer Probe zurückkam, weinte sie.

Asumi: Als ich sie da stehen sah, so schwer belastet, und sie auftreten sah, konnte ich es einfach nicht fassen … Plötzlich liefen mir die Tränen wie ein Wasserfall über die Wangen. Mit Nozomi sprachen wir über Dinge wie „Was soll ich tun?“ oder über Dinge, die wir nicht verstanden, teilten unsere Gedanken, unterstützten uns gegenseitig und lernten voneinander. Ich empfand die Zeit, die wir zusammen verbrachten, als unglaublich glücklich. Jetzt, wo die Aufführungen bald beginnen und mir klar wird, dass ich als Elisabeth auf eigenen Beinen stehen muss, fühle ich mich plötzlich sehr einsam.

Furukawa: Ich hatte mir Sorgen gemacht, was passieren würde, wenn Nozomi und Asumi sich zerstreiten würden. Deshalb bin ich froh, dass sie sich gut verstehen.

Inoue: Wie waren die vorherigen Schauspielerinnen, die Elisabeth gespielt haben? Gab es da irgendwelche ähnlichen Typen?

Furukawa: Nein, nein (lacht), da war keiner!

Asumi: Yoshio-san und Furukawa-san sind auch sehr enge Freunde, nicht wahr?

Furukawa: Unter unseren (Furukawa und Inoues) Fans gab es Gerüchte, dass wir nicht sehr oft miteinander reden, und viele unserer Fans sagten uns, wir sollten uns dieses Mal besser verstehen, also sind wir etwas freundlicher geworden als nötig (lacht).

Inoue: Wirklich?! Du hast dich zu sehr verausgabt?!

Furukawa: Nein, nein! (lacht)

Inoue: Diesmal, nicht nur während der Proben, sondern auch während der Bühnenproben, konnten wir uns über viele verschiedene Dinge unterhalten. Bei den Bühnenproben war Ikusaburo (Yamazaki) in derselben Garderobe, sodass wir drei nebeneinander saßen und uns intensiv unterhalten konnten, was sehr schön war. Außerdem hat Furukawa-kun uns mit allerlei Essen verwöhnt.

Furukawa: Sie nehmen sie nie an. Sie lehnen sie immer wieder ab. Aber ich werde sie ihnen auch in Zukunft geben.

Inoue: Ich würde ablehnen (lacht). Aber ich habe das Gefühl, dass sich unsere Beziehung vertieft hat.

F: Was sind die ansprechenden Aspekte dieser Arbeit?

Inoue: Natürlich ist der allgemeine Rahmen festgelegt, aber Herr Koike gibt jedem von uns Anweisungen, unsere individuelle Persönlichkeit in die Darstellung von Toto einzubringen, daher ist es völlig anders. Furukawa macht nicht wirklich, was man ihm sagt (lacht). Ich mache genau das, was man mir sagt (lacht).

Furukawa: Diesmal konnte ich mich sehr auf Regisseur Koike-san verlassen und habe etwas vorgeschlagen, das über einfache Gesten und Bewegungen hinausging, da wir versucht haben, die Ausdrucksweise der Figur Tod zu strukturieren. Ich konnte mich sehr auf ihn verlassen, und Koike-san hat es mir ermöglicht. So konnte ich etwas ganz Eigenes schaffen, diesmal auch die Choreografie.

Asumi: In den Szenen mit Tod und Sisi sind die Nuancen und Bewegungen je nach Paar völlig unterschiedlich. Die Schauspieler schätzen das, was ihnen natürlich erscheint, und der Regisseur hat das natürlich optimal in Szene gesetzt. Ich denke, selbst wer den Film mehrmals sieht, wird ihn genießen.

Nozomi: Ich finde die Interaktionen mit Tod einzigartig, weil sie nicht wie Interaktionen zwischen zwei Personen sind. Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Darstellung von Tod durch die verschiedenen Schauspieler wirkt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, in den Proben darüber nachzudenken, wie Sisi in diesen Situationen reagieren sollte, und umgekehrt wurde mir klar, dass Sisi nicht einfach nur Tods Gnade ausgeliefert sein sollte; wenn meine eigene Sisi nicht gefestigt ist, wird auch die Beziehung zu Tod unklar sein.

F: Bitte geben Sie denjenigen, die kommen werden, einen Kommentar.

Nozomi: Ich kann mir ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie es sein wird, und ich bin wahrscheinlich die nervöseste, aufgeregteste und gleichzeitig diejenige, die am meisten von allen mitmacht. Aber ich möchte jeden einzelnen Auftritt genießen, damit auch das Publikum, das kommt, ihn genießen kann. Danke.

Asumi: Ich glaube, dies ist ein einzigartiges und unvergleichliches Musical, anders als alle anderen. Es ist ein Werk, das ich schon immer geliebt habe und mit dem ich viele schöne Erinnerungen verbinde. Die Chemie zwischen mir und den wunderbaren Doppel- und Dreifachdarstellern entwickelt sich jeden Tag im Theatre Orb weiter, und ich hoffe, Sie werden es genießen. Ich werde auch mein Bestes geben, mit ganzem Herzen aufzutreten.

Online-Studentenzeitung, 9. Februar 2025: Interview mit Yurie Watanabe, Studentin im ersten Studienjahr an der Josai International University

Die Wirkung des Meisterwerks „Elisabeth“ – Eine studentische Theaterkritik

Ich war begeistert, diesen geliebten Klassiker live zu erleben. Musik, Regie und Kostüme waren allesamt von erlesener Schönheit. Besonders beeindruckend waren die wechselnden Farben von Elisabeths Kostümen, die meiner Meinung nach ihre wechselhaften Gefühle und ihr Schicksal visuell widerspiegelten.
Der Kontrast zwischen Leben und Tod, Freiheit und Zwang wird einfühlsam dargestellt, und die bedeutende Rolle des Todes in der Geschichte empfand ich als erfrischend und fesselnd. Ich hatte den Eindruck, dass jeder Mensch auf seine eigene Art zu lieben hat und dass niemand böse ist; sie verstehen sich einfach nicht. Besonders als jemand einen geliebten Menschen verliert und sich selbst die Schuld gibt, spürte ich, wie die lange unterdrückten Gefühle endlich hervorbrachen und mir die Tränen in die Augen stiegen.
Die Kraft und das Gefühl der Einheit des Live-Orchesters waren wunderbar, und es war eine Aufführung, die mich noch lange nach ihrem Ende begeistert hat.
(Yuka Yoshimatsu, Studentin im dritten Jahr an der Musashino-Universität)

Das Musical „Elisabeth“ wird schon aufgeführt, seit ich noch nicht geboren war.
Ich konnte meine Aufregung schon vor Beginn der Show kaum verbergen, weil ich dieses Werk endlich sehen würde.
Das stärkste Gefühl, das ich nach dem Ansehen hatte, war ein überwältigender Eindruck, den ich kaum in Worte fassen kann. Es war das Gefühl, etwas völlig Neues erlebt zu haben und dass sich meine Welt verändert hatte.
Gesang, Tanz, Schauspiel und Musik – alles ist von vollkommener Schönheit und Brillanz. Es erzeugt ein überwältigendes Gefühl des Eintauchens in die Geschichte, als wäre man selbst Teil des Habsburgerreichs, dem Schauplatz der Handlung.
Ich habe schon unzählige Bühnenaufführungen gesehen, aber noch nie war ich so tief bewegt.
Der Kaiser der Unterwelt, „Tod“, liebt und verführt Kaiserin Elisabeth, die sich nach Freiheit sehnt. Ihr Widerstand gegen Tods Verlockungen, während sie weiterhin nach Freiheit strebt, hat mich tief über die Frage nachdenken lassen: „Was ist Liebe, und was ist Tod?“
(Rurika Abe, Studentin im 2. Studienjahr an der Showa Women's University)

Ich hatte zuvor eine Aufführung von „Elisabeth“ unter der Regie von Shuichiro Koike gesehen, in der Rio Asumi die Rolle des Rudolf spielte, aber ich war sehr überrascht festzustellen, dass diese Produktion, obwohl sie vom selben Herrn Koike inszeniert wurde, völlig anders war.
Da das Meisterwerk „Elisabeth“ von verschiedenen Ensembles und Theatergruppen auf der ganzen Welt aufgeführt wurde, gibt es eine Zeile, die Sisi spricht, bevor der Baum fällt, und ich hatte das Gefühl, dass dieses Werk auch von Menschen genossen werden kann, die es bereits von anderen Ensembles oder Theatergruppen aufgeführt gesehen haben.
Ich liebe Luigi Lucheni, seit ich ihn zum ersten Mal in „Elisabeth“ gesehen habe, und Matsuya Onoe hat ihn so einzigartig interpretiert, dass ich dachte: „Lucheni ist genau hier!“ Mario Kurobas Darstellung jugendlicher Wildheit war grandios, und er war genau die Art von Lucheni, der man instinktiv mit den Augen folgte, sobald er die Bühne betrat. Beide waren fantastisch in „Kitsch“!
Ich war von „Elisabeth“, einem Stück, das die Stärke und Schönheit der Überzeugung so eindrucksvoll vermittelte, so berührt, dass ich nach der Aufführung meine Begeisterung nicht zurückhalten konnte und mich gleich darauf mit meiner Begleitung austauschte!
Ich hoffe inständig, dass alle Darsteller, Tänzer und die beiden Swing-Tänzer die Abschlussvorstellung ohne Fehlen einer einzigen Person erreichen können!
(Yurie Watanabe, Studentin im 2. Studienjahr an der Josai International University)

■Leistungsübersicht

<Name der Aufführung>
MusicalElisabeth

<スタッフ>
Drehbuch und Liedtexte von Michael Kunze
Musik und Arrangement: Sylvester Levay
Regie und Liedtextübersetzung: Shuichiro Koike

<キャスト>
Elisabeth: Futo Nozomi / Rio Asumi
Tote: Yudai Furukawa / Yoshio Inoue (nur Aufführungen in Tokio) / Ikusaburo Yamazaki (nur Aufführungen in Hokkaido, Osaka und Fukuoka)
Franz Joseph: Mario Tashiro / Takanori Sato
Rudolf: Asahi Ito / Seiya Nakagiri
Ludovika / Madame Wolf: Yuki Mirai
Sophie: Mayo Suzukaze / Tatsuki Koju
Luigi Luchini: Matsuya Onoe / Mario Kuroba

Max: Yuichi Tamura
Zepps: Ko Matsui
Elmer: Takashi Sasaki
Jura: Sho Kato
Stefan: Yuki Sasaki
Liechtenstein: Eri Fukuda
Windisch: Mari Ayaka

Takuro Asakuma, Seiji Abe, Keisuke Araki, Hiroshi Okuyama, Nobuhiko Goto, Daina Suzuki, Hideya Tanaka, Ikumi Nishio, Yuji Fukunaga, Koki Minato, Naruhito Murai, Kenji Yokozawa, Takato Watanabe, Tomoko Amano, Miyu Ayahashi, Yuko Iketani, Eri Ishihara, Umi Kirara, Nagi Sumikaze, Hiromi Hara, Makiko, Mirei, Chinatsu Yasuoka, Yume Maon

Gesamte Tänzer: Koji Igarashi, Daiki Okazaki, Ryo Sawamura, Ryohei Suzuki, Teruhisa Tokuichi, Ken Nakamura, Kazuyuki Matsuhira, Kensuke Watanabe

Swing: Shinnosuke Mitake, Mizuki Denpoya

Junger Rudolf: Kato Kato / Keito Tani / Yukiya Koshō

<Veranstaltungsdatum und -ort>
☆Auftritt in Tokio
10. Oktober (Fr.) – 29. November (Sa.) 2025, Tokyu Theatre Orb

☆Tourauftritt
9. Dezember (Di) – 18. Dezember (Do) 2025, Sapporo Cultural Arts Theatre hitaru
29. Dezember 2025 (Mo) – 10. Januar 2026 (Sa) Umeda Arts Theater, Hauptsaal
19. (Mo.) – 31. (Sa.) Januar 2026, Hakataza Theater

Yurie Watanabe, Studentin im 2. Studienjahr an der Josai International University / Mayuna Yoshimatsu, Studentin im 3. Studienjahr an der Musashino University / Rurika Abe, Studentin im 2. Studienjahr an der Showa Women's University

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