Schauspieler Jin Akutsu

Wenn sich eine Gelegenheit bietet, handle ehrlich und ergreife die Chance.

Schauspieler Akutsu Jin'ai(Akutsu Nichika)

■Profil

Geboren im Jahr 2000 in der Präfektur Tochigi, belegte er den zweiten Platz beim 27. Junon Superboy Contest. Vier Jahre lang spielte er die Hauptrolle des Ryoma Echizen in der dritten Staffel des Musicals „The Prince of Tennis“. Zu seinen wichtigsten schauspielerischen Leistungen zählen die Dramen „Papa to Nacchan no Obento“ (2023), „Atom no Warabe“ (2022), „Mirai e no 10 Count“ (2022), „Mairunovich“ (2021) und „Ore no Skirt, Doko Itta?“ (2019) sowie die Bühnenproduktionen „HUNTER×HUNTER THE STAGE“ (2023), „Outdoor Play Romeo and Juliet in Playhouse“ (2021) und „Musical Planetarium no Futago“ (2021). Er hatte bereits einen Auftritt in dem Film "Tsunagare Radio ~Bokura no Ame Furi Days~" (2020), dies ist jedoch seine erste Hauptrolle.

Nach seinem zweiten Platz beim 27. Junon Superboy Contest hat Jin Akutsu seine Schauspielkarriere um Theaterstücke wie „The Prince of Tennis“ und den Film „Cute Pekopan and the Devil“ erweitert, der im Juni in die Kinos kommt. Wir sprachen mit ihm darüber, was ihn zum Schauspielern inspiriert hat und über die Highlights von „Cute Pekopan and the Devil“.

■ Ein Wettbewerb, der mit dem Gefühl begann: „Ich könnte in einer Zeitschrift abgebildet werden!“

Ich hatte als Kind nie den Traum, Schauspieler zu werden. Meine Eltern mochten aber Idols und Johnny's-Gruppen, und wir gingen oft auf Konzerte. Dadurch hatte ich viele Gelegenheiten, mit der Unterhaltungsbranche in Berührung zu kommen. Damals dachte ich nicht: „Ich will wirklich in die Unterhaltungsbranche und schauspielern“, sondern eher: „Das sieht lustig aus.“ Der Wendepunkt kam aber, als ich beschloss, am Junon Superboy Contest teilzunehmen. Ich war damals in der zweiten Klasse der Mittelschule und kannte mich in der Unterhaltungsbranche überhaupt nicht aus. Deshalb meldeten mich meine Eltern und meine ältere Schwester an, die sich damit auskannten. Ich wusste gar nicht, dass es so einen Wettbewerb gab. Als ich hörte, dass meine Familie mich angemeldet hatte, dachte ich: „Ich kann in einem Magazin sein! Juhu!“ und machte mit.
Ich war mit Abstand die jüngste Teilnehmerin, und das Niveau der anderen war so hoch, dass ich anfangs dachte, es wäre einfach eine schöne Gelegenheit, ein paar Erinnerungen zu sammeln. Doch als der Auswahlprozess fortschritt und die Teilnehmerzahl sich verringerte, freute ich mich, immer noch dabei zu sein. Ich erhielt viel Unterstützung, von vielen Fans, die über meinen Blog für mich abstimmten, bis hin zu meinen Eltern, die mit mir trainierten, und konnte schließlich den zweiten Platz belegen. Danach hatte ich das Glück, von meiner jetzigen Agentur unter Vertrag genommen zu werden.
Nach Vorsprechen für verschiedene Rollen bekam ich als erstes die Rolle im Musical „The Prince of Tennis“ 3.rdEs war eine großartige Saison. Ich war anfangs sehr nervös, im Mittelpunkt einer so historischen Produktion zu stehen, aber dank der Unterstützung der Fans, meiner Schauspielkollegen und des gesamten Teams konnte ich selbstbewusst auftreten. Ich habe die Bedeutung des Rampenlichts und die damit verbundenen professionellen Herausforderungen sehr genossen und beschlossen, als Schauspieler hart zu arbeiten.

■ Der lohnendste Aspekt des Schauspielerberufs ist, die Emotionen der Fans spüren zu können.

Ich empfinde tiefe Erfüllung in meiner Arbeit, wenn ich die Gefühle meiner Fans spüre. Es freut mich ungemein, ihre Gedanken in Briefen oder in den sozialen Medien zu erhalten. Wenn ich die Gefühle von Fans berühre, die das Werk und die Rolle besser kennen als ich und die mich auch spielen sehen, dann weiß ich, dass es sich gelohnt hat, Schauspieler zu werden.
Ich habe seit meinem Einstieg in die Unterhaltungsbranche nicht wirklich viele Schwierigkeiten erlebt, aber wenn ich eine nennen müsste, dann wäre es die, wenn ich an einem neuen Projekt arbeite oder alleine an ein neues Set gehe. Manchmal ist es etwas schwierig, sich an die Umgebung zu gewöhnen. Aber abgesehen davon macht es mir riesigen Spaß!
Als Schauspieler versuche ich stets, meine eigenen Emotionen objektiv zu betrachten. Dadurch erkenne ich Dinge wie: „So fühle ich mich glücklich.“ Diese objektive Perspektive versuche ich in mein Spiel einfließen zu lassen. Außerdem versuche ich, mich beim Spielen nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen. Ich glaube, dass sich mein Druck auf die anderen Schauspieler überträgt, daher versuche ich, ihn so gut wie möglich auszublenden und die Rolle mit Freude anzugehen. Ich bin überzeugt, dass ich, wenn ich in die Welt und die Arbeit eintauche, auch das Publikum in die Geschichte hineinziehen kann. Deshalb versuche ich, beim Spielen nicht zu gestresst zu sein.

■Sie spielte sowohl moderne als auch mittelalterliche Rollen.Der Film "Cute Pekopan and the Devil""

Als mir die Rolle angeboten wurde, kannte ich das Originalwerk nicht und war daher zunächst vom Titel überrascht (lacht). Gleichzeitig war ich sehr gespannt, um welche Art von Geschichte es sich handeln würde. Ich hörte auch, dass der Film computeranimiert sein sollte, und da ich bisher wenig Erfahrung mit CG-Filmen hatte, war ich etwas nervös, wie das funktionieren würde.
Die Dreharbeiten fanden in kurzer Zeit mit einem relativ kleinen Ensemble und in entspannter Atmosphäre statt. In diesem Film spielte ich zwei Rollen, Pekopan und Hayato, und mein Fokus lag darauf, einen Kontrast zwischen der modernen und der mittelalterlichen Atmosphäre zu schaffen. Ich besprach verschiedene Dinge mit Miu, die Baldour und Ami verkörperte, und in den modernen Dating-Szenen improvisierte ich frei und natürlich. In den mittelalterlichen Szenen hingegen war die Sprache schwierig, daher überlegte ich mir, wie ich diese schwierigen Wörter aufschlüsseln und in meiner Darstellung umsetzen könnte. Da Pekopan ein gutaussehender Mann ist, war ich mir bewusst, dass ich mit seiner Stärke und Coolness beeindrucken musste. In diesem Film stellte ich mich verschiedenen Herausforderungen, wie zum Beispiel Actionszenen und Reiten, was eine neue Erfahrung für mich war. Obwohl es schwierig war, hat mir das Spielen in all diesen Szenen viel Spaß gemacht.
Die Highlights dieses Films sind im Grunde alles (lacht)! Besonders hervorheben möchte ich aber die wirklich atemberaubenden Computereffekte. Auch die Besetzung ist unglaublich beeindruckend. Es gibt viele einzigartige Charaktere und jede Menge Action. Ich denke, jeder, der diesen Film sieht, wird begeistert sein!

■ Dinge, die ich in Zukunft in meinem Privatleben ausprobieren möchte

Ich habe bisher viele ähnliche Rollen gespielt, deshalb möchte ich mich als Schauspieler mit abwechslungsreichen Rollen herausfordern! Ich möchte ein breites Spektrum an Rollen erleben, darunter auch Charaktere mit völlig anderen Persönlichkeiten als die, die ich bisher gespielt habe. Privat möchte ich wieder reiten gehen, was ich in diesem Projekt zum ersten Mal ausprobiert habe. Es ist erfrischend und macht Spaß. Ich hoffe, das Reiten eines Tages auch beruflich einsetzen zu können. Ich möchte mich bemühen, in den Projekten, an denen ich beteiligt bin, weiterhin Neues auszuprobieren und Dinge zu wagen, die ich zum ersten Mal gemacht habe!

■ Nachricht an die Studierenden

Ich glaube, man sollte jede sich bietende Gelegenheit nutzen. Ich habe mich immer bewusst bemüht, alles auszuprobieren, auch Castings. Dadurch haben sich mir viele Möglichkeiten eröffnet, und ich bin heute da, wo ich bin. Ich denke, es ist wichtig, selbst Chancen zu schaffen und sofort zu handeln. Außerdem finde ich es gut, auf Vorschläge anderer zu hören und sie umzusetzen. Wenn man aktiv wird, entdeckt man vielleicht, dass einem etwas wirklich liegt, oder man merkt, dass es gar nicht so schlecht ist.

Online-Studentenzeitung, 14. April 2023, Interview mit Rimi Ogawa, Studentin im 3. Studienjahr an der Gakushuin-Frauenuniversität

Der Film „Handsome Pekopan und der Teufel“

Besetzung: Jin Akutsu, Miu Shitao

Jiro Okazaki, Shinzo Hotta / Metal Yoshida

Planung und ausführende Produktion: Keima Horie; Regie und Drehbuch: Keita Matsuda

Originalwerk: „Der schöne Pecopan und der Teufel“ von Victor-Marie Hugo (Übersetzung: Yuko Inoue)

Kreaturendesign: SAZEN LEE, Keisuke Yoneyama, Ayumi Muramatsu

2023 / Japan / Farbe / Vista Größe / 5.1-Kanal /

Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit: IS Field

 ©2023 "Handsome Pekopan and the Devil" Film Production Committee (Basierend auf dem Roman von Victor-Marie Hugo)

Offizielle Website: is-field.com/pecopin/index.html

Offizielles Twitter: @pecopin_movie

Webseite für Figurenspezial: is-field.com/pecopin/figure.html

 Kinostart ist am 2. Juni (Freitag) im Cine Libre Ikebukuro, Cine Libre Umeda und weiteren Kinos landesweit.

Jin Akutsu (links) imitiert auf dem Poster Pekopan, der einen Pfeil mit einer Armbrust abschießt, während die Interviewerin Rimi Ogawa (rechts), eine Studentin im dritten Studienjahr an der Gakushuin Frauenuniversität, …

Haare und Make-up: Rika Ito
Stylist: Masaaki Higashi
Langes Hemd: Zimmer 13
Unter dem Hemd getragen: NEEDLES
*Bei den übrigen Gegenständen handelt es sich um persönliche Dinge des Stylisten.

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